Der Pangasiusteich

Pangasius hat so langsam als „Mode“-Fisch ausgedient, denn heute hat sich die „eigentümliche“ Zuchtmethode in Fernost auch in Deutschland herumgesprochen: Fäkalien und Sperma zur Proteinversorgung, Beimischung von Tierkadavern und andere leckere Details sind bekannt.

Anders sieht das in unseren osteuropäischen Nachbarländern aus – dort ahnt noch niemand etwas von diesen fragwürdigen Zuchtmethoden. Aus diesem Grund haben sich die skrupellosen Fischproduzenten eine neue Geschäftsidee einfallen lassen. Die zahlreichen Zuchtteiche sind ja nun angelegt, warum sollte man diese nicht als touristische Attraktionen nutzen?

Eine thailändische Reiseagentur bietet Trips zu den ehemaligen Zuchtteichen an. Dort können sich die Osteuropäer dann an den überfüllten Teichen gütlich tun. Einzig ein Detail sorgt bei den Interessenten regelmäßig für Verwirrung. Laut dem Prospekt können Fäkalien und andere Körperflüssigkeiten der Angler direkt in den See, oder aber wahlweise in eine der zahlreichen thailändischen Reisebegleiterinnen entsorgt werden. Und wie das Foto eindrucksvoll beweist, lassen sich gestandene Angler davon auch nicht abschrecken!

1 Kommentar zu Der Pangasiusteich

  1. avatar Der Dude // 26. Juli 2012 um 09:43 //

    Bis dahin exzellent recherchierter Artikel…
    Aber ein Fakt wurde auf Grund des Druckes der Veganerlobby unterschlagen.
    Nach dem Abfischen wird der Zuchtsud durch langsames Austrocknen zu lecker schnittfestem Tofu verarbeitet. Gerade im Osteuropäischem Raum wird so die begehrte Marke „Tofu – Knoblauch/ Sonnenblumenkern“ produziert….

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