Reisetrends 2010

Whale Watching war gestern!

Der nachhaltige Tourismus in Ostdeutschland entwickelt sich prächtig!

Reiseveranstalter, die bisher gutes Geld mit dem sogenannten Whale Watching verdient haben, sahen bis jetzt schlechten Zeiten entgegen. Denn die großen Meeressäuger sind mittlerweile zu selten und die Klientel, die solche Reisen bucht, meist auch schon im Rentenalter.

Und da einige Senioren einen schwachen Magen haben, übergeben sich viele von ihnen bereits bei geringem Seegang über die Reeling. Das lässt dann die sanften Riesen gar nicht erst – im wahrsten Sinne des Wortes – auftauchen.

Hier mussten dringend neue Lösungen gefunden werden. Es galt den Besucherstrom der reiselustigen Geronten zu kanalisieren, um so auch weiterhin das Geld der wohlbetuchten Emeriten abschöpfen zu können.

So bieten jetzt findige Veranstalter das Ossi Watching an. Hierbei sitzen die abenteuerlustigen Pensionäre in vollklimatisierten Bussen oder Zügen und werden bequem durch die blühenden Landschaften Mecklenburg Vorpommerns, Sachsens oder Brandenburgs kutschiert.

Und damit auch unsere Kinder und Kindeskinder noch die Möglichkeit haben, den unverfälschten Charme des primitiven Ostdeutschen Landlebens zu erleben, gehen 15% des Reisepreises in eine Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Nachhaltigkeit und den schonenden Umgang mit der kaum nachwachsenden Ressource Ossi, auch für kommende Generationen zu gewährleisten.Tolle Idee! V.K.

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Bitte keine Bananen oder Glasperlen aus dem Fenster werfen!

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