Was wir von der DDR lernen können

Was gab es nicht alles schickes in der DDR. Broiler, Trabbis, Muckefuck (nein, nicht was Sie jetzt wieder denken!), Mauern und lauter andere schöne Sachen. Einiges hat sogar noch bis heute Bestand und erfreut sich eines starken Absatzes in der Wirtschaft. Rotkäppchen Sekt, Spreewaldgurken und Bautzener Senf, um mal ein paar Beispiele zu nennen…

Was gab es nicht alles schickes in der DDR. Broiler, Trabbis, Muckefuck (nein, nicht was Sie jetzt wieder denken!), Mauern und lauter andere schöne Sachen. Einiges hat sogar noch bis heute Bestand und erfreut sich eines starken Absatzes in der Wirtschaft. Rotkäppchen Sekt, Spreewaldgurken und Bautzener Senf, um mal ein paar Beispiele zu nennen.

Das wichtigste von allem, lässt man nun aber wieder gekonnt außer Acht. Denn ab von der Wirtschaft, gibt es noch immer Punkte, die die Politik des Ostblocks ausgezeichnet haben. Die DDR hatte es sich damals zum Beispiel auf die Fahne geschrieben, den Bürger vor Verbrechen und Anschlägen zu schützen. Vor gar nicht allzulanger Zeit, wollte dies ein junger und dynamischer Politiker in Gesamtdeutschland ebenfalls wiederbeleben, weshalb er auch den totalen Kommunikationskrieg ausrief.

Wer ist zu welcher Zeit an welchem Ort und Unterhält sich mit wem und wie lang und auch noch worüber. Für die spätere Verfolgung wurden diese Daten erhoben und auch entsprechend archiviert. Wir fühlten uns wieder sicher, konnte doch nun jeder Vergewaltiger, Dieb, Mörder, Denunziant, Freidenker und Swinger, der mit seinen Großtaten geprahlt hat, auch im Nachhinein erwischt werden. Welch ein utopisches Szenario an dem wir alle hätten teilhaben können.

Und jetzt? Ein paar Menschen im roten Negligé sagen, die Vorratsdatenspeicherung sei unrechtmäßig und würde gegen das Grundgesetz verstoßen. Welch blanker Hohn, wenn man sich Artikel 2 des Grundgesetzes anschaut und folgende Punkte findet: „Recht auf Leben“ und „Recht auf körperliche Unversehrtheit“. Wie kann man diese beiden Rechte besser schützen, als das man jeden Menschen innerhalb Deutschlands als potentiellen Straftäter deklariert? Genau, gar nicht.

bvgs1

Liebe Sabberlätzchenträger, überlegt es euch nochmal und widersprecht eurem eigenen Urteil, bzw. zieht es zurück. Glasnost wurde in der DDR schnell als Grundsatzfehler erkannt und entsprechend garnicht erst berücksichtigt. Dank der StaSi, gab es in der DDR nur Friede-Freude-Eierkuchen. Denn nur wenn Jeder Jeden verpfeifen kann und jeder Bürger zu jeder Zeit daran erinnert wird, dass der Staat es mitbekommen wird, wenn er Dreck am Stecken hat, wird Deutschland ein sicheres Land.

1 Kommentar zu Was wir von der DDR lernen können

  1. avatar Lost Hugin // 4. Mai 2012 um 12:52 //

    Da wird wieder einmal das braune Erbe im deutschen Richterstand sichtbar. Nur da es ein kommunistischer Staat schon fast perfektioniert hatte, bleibt mein armes Leben weiterhin unterbespitzelt.
    Ich hätte soviel zu erzählen und habe leider nicht das Geld für Domian und co.

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