Über die Arroganz der weißen Rasse gegenüber dem schwarzen Mann

Geschehen am 20. Juli 2009 gegen 11.3O Uhr.

Ein Justizgebäude irgendwo in Deutschland ist trauerbeflaggt, wir schreiben schließlich das Datum des Todes von Claus Graf von Stauffenberg.

Unter der NRW-Landesfahne und der Deutschlandfahne mit Trauerflor wird der Vorplatz des Justizgebäudes gefegt; der würdige Anlass wird hierdurch noch stärker reflektiert.

Ca. 11.30 Uhr nähert sich ein Streifenwagen der Polizei.

Zwei Beamte vorn im Wagen, im Fond zwei schwarzafrikanische Mitbürger in Handschellen, die auf dem Weg zum Haftrichter sind, da gegen beide ein Haftbefehl wegen Drogenhandels besteht.

Ein Beamter steigt aus und grüßt die wartenden Justizbeamten mit den Worten „tatütata, die Neger sind da“ und alle lachen sich schlapp.

Bis auf die beiden dunkelhäutigen Mitbürger, versteht sich.

Die beschweren sich lautstark und rufen nach Pflichtverteidiger, Presse etc. wegen angeblicher Schikanen und Körperverletzungen der Polizisten.

Auf  Bitte des Haftrichters, detailliert zu schildern, was denn vorgefallen sei, erklären die armen Männer über einen Dolmetscher, sie seien schließlich die ganze Nacht unterwegs gewesen und erst um 06.00 Uhr morgens ins Bett gekommen.

Die Beamten hätten tatsächlich schon um 11.00 Uhr an die Wohnungstür geklopft und ihnen den Haftbefehl verkündet. Sie seien total müde und verschlafen gewesen.

Dies sei ein typisch rassistischer Vorgang deutscher Polizisten gegenüber hart arbeitenden Mitbürgern.

Der Haftrichter will nun die Erklärungen  der Beamten hören.

Die äußern sich: Man habe bewusst um 11.00 Uhr zugegriffen, da man durch Observationen wisse, dass die hart arbeitenden dunkelhäutigen Mitbürger nächtelang Drogen verkaufen und daher spätvormittags wahrscheinlich im Bett lägen.

Man sei zudem bemüht gewesen, möglichst schnell wieder aus der Wohnung zu kommen, da Dreck und Gestank unerträglich waren.

Allerdings sei zwischenzeitlich eine deutsche Mitarbeiterin einer von der Stadtverwaltung beauftragten Reinigungsfirma erschienen, die regelmäßig die Wohnung putze und sauge.

Eine widerliche Ausrede der Polizeibeamten, wie ich meine!

Man sollte froh sein, dass diese fleißigen, hart arbeitenden, frierenden, an Hungerödemen leidenden afrikanischen Mitbürger nicht in der Arbeitslosenstatistik auftauchen.  Blondie.

tatutata

4 Kommentare zu Über die Arroganz der weißen Rasse gegenüber dem schwarzen Mann

  1. Um 11 Uhr wecken…das ist wirklich inhuman.
    Da würde ich auch nach Amnesty International schreien. Ich finde das Verhalten der Beamten nicht in Ordnung!

  2. Oh man. Du kannst ja echt gut die Wortlaute der Polizei wiedergeben ohne dabei gewesen zu sein.

    Wer hier der Rassist ist.

  3. avatar Freakadelle // 9. Oktober 2009 um 15:53 //

    Sicherlich sind die Vorwürfe der Schwarzafrikaner gegenüber den Beamten nur haltlose Beleidigungen!

    Aber die Schwarzen deswegen als Rassisten zu bezeichnen ist Unsinn!!!

    Die Neger können sich eben nicht anders zur Wehr setzten, da sie unterpriveligiert sind.

    Außerdem haben sie eine andere Rechtsauffassung und sehen in ihrem Handeln nichts Verwerfliches.

    Ich übrigens auch nicht.

    Irgendjemand muss ja schließlich dealen, da von uns niemand den Job machen will.

  4. Noch mehr Mitleid: Zum Bürger-Sein hören zwangsläufig die sog. Bürgerrechte. Welche allerdings nicht jeder Mitmensch hat – wohl aber die sog. Bürgerlinken. Was nun auch nicht jeden hier erfreut.

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